Wir hatten Karten für den Einlaß ab 10
Uhr – um 9.30 waren wir dann schließlich da. Wir waren irgendwo in der
Schlange – und plötzlich wuchs diese Schlange wahnsinnig an und wir waren im
vorderen Drittel.
Als wir dann endlich um ungefähr 10.15 drin waren haben wir erst mal die
Jacken abgelegt – und David zum ersten Mal gesehen. Tja, das war schon mal
genug – dadurch haben wir auch vergessen uns Zettel zu holen fürs Anstehen
(die haben Zettel mit Nummern ausgeteilt – damit man nicht ewig anstehen
muß). Aber schließlich haben wir noch 57 und 58 bekommen. Damit konnten wir
dann erst mal ein wenig rumlaufen – wobei wir eigentlich nie weit
weggegangen sind. Rechts von dem Tisch an dem David Autogramme gab war
niemand – so daß DAS unser Hauptaufenthalt war. Von da aus konnte man David
so herrlich sehen – wenn auch nicht hören (zu laut drumherum). Von da aus
konnte man auch die ersten Fotos machen.
Lea in ihrer Einmaligkeit schaffte es natürlich auch, für einige Fragen die
sie hatte den einzigen Engländer im ganzen Saal ausfindig zu machen (sollte
es noch einen gegeben haben – sorry). Er gehörte zur Crew. Der gute David
(ja, der heißt auch so – ich nenne ihn jetzt immer „little David“) versteht
zwar Deutsch – aber mehr schlecht als recht. Das war nun mein Moment meine
Nervosität was das Benutzen der englischen Sprache angeht (auch davor hatte
ich trotz allem Angst) abzureagieren. Little David war ein sehr sehr netter
junger Kerl. Er hat mit uns gequatscht, nachgefragt ob das Geschenk das Lea
hat in Ordnung geht (in meinem Nervositätsrausch hab ich ja gedacht das
könnte verboten sein oder so) und sich einfach nett mit uns unterhalten. Im
Laufe des Tages habe ich dann auch mal ein Hinweisschild für ihn geschrieben
(er ist sich mit seinem Deutsch wohl auch nicht so sicher – genau wie ich
mit meinem Englisch).